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Der Hovawart ist eine bodenständige deutsche Rasse, die schon im Mittelalter erwähnt wurde. So findet er im Sachsenspiegel bereits 1234 Erwähnung. Nach einer Annekdote hat ein Hovawart aus der brennenden Burg Falkenstein einen Säugling gerettet. Fortan stand diese Art dort unter Schutz. Und so kam es auch, daß sich ein Hovawart auf einer alten Abbildung in einer Ausstellung auf der Burg unter Glas fand. Kenner meinen zudem, in dem Hund auf Albrecht Dürers Bild "Ritter, Tod und Teufel" einen schwarzen Hovawart zu erkennen. ![]() Bambinos vom Q-Wurf - inzwischen stattliche Hovis. Er ist ein kräftiger, temperamentvoller Hund mit ansprechendem Äußeren. Sein schlicht gewelltes, relativ pflegeleichtes Haarkleid kommt in den Farben Schwarz, Schwarzmarken und Blond vor. Rüden werden ca. 65 bis 70 cm, Hündinnen 58 bis 65 cm groß. Im Gegensatz zum Golden Retriever ist er neben den anderen Farbschlägen vom Gesamterscheinungsbild her etwas größer, weniger kantig und hat längeres Fell. Der Hovawart hat eine eigene besondere Bindung an seine Familie und sollte deshalb in engem Kontakt, sprich im Haus und Garten, gehalten werden. Die Erziehung sollte dabei mit Liebe und Konsequenz erfolgen, da er sonst durchaus Dominanzverhalten zeigt. Seine guten Gebauchseigenschaften befähigen ihn zur sportlichen Betätigung wie Fährtenarbeit, Agility oder ähnliches. ![]() Camillo vom Drosseleck, Winter ´95 | |
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